Rasieren in der Bikinizone – Sanft und sauber

Egal ob für den Urlaub, oder den Alltag, die Bikinizone ist ein Bereich, der spätestens bei Schwimmengehen optisch sichtbar ist und um unnötige Blicke zu vermeiden, wollen wir hier ein paar Tipps zum Rasieren in der Bikinizone für Euch bereithalten. Am Anfang steht daher die Frage: Wie lang oder kurz darf es oder soll es sein? Soll alles ab und glatt wie ein Kinderpopo sein? Oder steht der Gedanke an eine interessante Form an, die Du gerne hättest? Grundsätzlich sei gesagt, alles ist möglich, aber man sollte sich vorab schon im klaren darüber sein, ob man die Rasur für sich selbst macht, oder vielleicht, weil man es für den Urlaub nur anpassen will.

Auf die Länge kommt es an, denn die ist hier ganz entscheidend. Wenn die Haare bis dato natürlich gewachsen sind oder sie länger nicht gestutzt wurden, dann steht als erstes die Schere an, mit der man die Behaarung auf weniger, als einen Zentimeter bringen sollte. Wie immer beim Haareschneiden heißt es auch hier, Vorsicht! Du solltest so vorsichtig wie möglich vorgehen, um die Haare erstmal zu kürzen, denn mit der Schere kann man viel anrichten und nicht nur gutes. Daher schneide nur ab, was Du sehen kannst, ohne Dich dabei zu verletzen.

Hast Du Angst, eine Schere zu nutzen, dann kann man das auch mit einem elektrischen Haartrimmer machen, aber auch nur in dem Bereich, der für Dich von oben oder im Spiegel gut sichtbar ist. Du musst nicht unbedingt alles auf die Länge von weniger als einem Zentimeter bringen, nur das, was wirklich ohne Probleme zu entfernen ist, ist dabei wichtig.

Haare einweichen – Es ist hilfreich, wenn die Haare durch warmes Wasser etwas weicher sind, dann lassen sie sich besser rasieren. Hierzu ist ein angenehmes Bad empfehlenswert, oder dass man erst einmal ein paar Minuten duscht und sich die Haare auch wäscht, z. B. mit einer Intim – Bodylotion. Dann ist alles sauber und fertig für die Rasur.

Wer es etwas professioneller mag, der nutzt vorab noch ein Intim – Peeling, das ist nicht nur angenehm, sondern hat den Vorteil, dass sich die Haare alle in eine Richtung aufstellen und die Rasur dann leichter fällt. Ebenso werden durch das Peeling Hautschuppen entfernt, was danach alles noch etwas sauberer aussehen lässt.

Rasiergel nicht vergessen – Das ist das Wichtigste, um es so angenehm wie möglich zu machen. Hierzu gibt es im Handel spezielle Produkte, die extra dafür vorgesehen sind, ebenso sollte es nicht duften, sondern neutral riechen, es sei denn, Du möchtest das so. Vorteil vom Gel ist, dass es meist durchsichtig ist, damit man sieht, was man rasiert. Schaum hingegen kann einiges wichtiges verdecken, daher raten wir vom Rasierschaum unbedingt ab.

Der Rasierer – Er sollte unbenutzt und möglichst frisch sein. Ebenso empfiehlt es sich, diesen nur einmal zu nutzen, was aus hygienischen Gründen zu empfehlen ist. Dafür eignen sich dann entsprechende Einwegrasierer. Jetzt rasiere die Behaarung immer in Wachstumsrichtung und nicht gegen den Strich, das macht die Rasur deutlich einfacher und angenehmer. Beim Rasieren achte darauf, dass Du immer gleichmäßige Bewegungen machst, Stück für Stück. Lege hierzu am besten eine Hand auf den Bauch, so dass Du etwas Druck auf den Hautbereich ausübst, etwas Spannung entsteht und Du klare Sicht nach unten bzw. nach vorne hast. Zwischen den einzelnen Ansätzen spüle den Rasierer immer wieder ab, so dass keine Haare darin hängen bleiben.

Die Schenkelrasur – Dazu stellst Du das erste Bein etwas auf, am besten in der Badewanne, oder der Dusche und trage etwas Rasiergel auf, aber nur auf die Stellen, die als nächstes zu rasieren sind. Daher nicht gleich alles auftragen und schon gar nicht direkt im Intimbereich. Jetzt kannst Du alles langsam von außen nach innen abrasieren. Immer wieder die Klinge abspülen und weiter machen, ebenso mit dem zweiten Schenkel.

Nach der Rasur – Jetzt, wenn alles fertig ist, dann geht es an die Kontrolle. Erst einmal alles trockentupfen, nicht trockenrubbeln, so vermeidest Du zusätzliche Irritationen. Wenn Du jetzt noch ein paar kleine Haare siehst, dann kannst Du sie nachrasieren. Falls alles weg ist, kommt jetzt das Pflegeprogramm.

Für die Pflege danach ist eine Feuchtigskeitscreme zu empfehlen. Auch hier gilt wieder, am besten ohne Duft, da frisch rasierte Haut auf Parfüm reagiert und das muss nicht unbedingt sein, weil es sonst auch etwas anfangen kann zu brennen. Wir empfehlen eine Babycreme, ein Babyöl oder eine Creme mit Aloe Vera. Falls Du Probleme mit Hautreizungen haben solltest, hilft hier auch noch eine Bodylotion. Alles etwas einziehen lassen und dann ist es auch schon erledigt.

Jetzt ist die Intimrasur geschafft und alles sollte sich nach und nach gut und zart anfühlen. Solltest Du Dich öfter rasieren wollen, so lasse bitte ein paar Tage Luft zwischen den einzelnen Rasuren, so hat die Haut auch Zeit, sich etwas zu erholen.