Propolis

Propolis, vielen Menschen auch als Bienenharz, Bienenleim, Kittharz, Kittwachs oder Bienenkittharz bekannt, ist eine leicht klebrige Masse, die sich farblich zwischen einem hellen Braun bis zu einem Schwarzton ziehen kann und es reicht geschmacklich von leicht süß, über ein wenig scharf bis hin zu bitter, je nachdem, wo es genau herkommt. Die Bezeichnung „Propolis“ setzt sich dabei aus zwei Worten zusammen, zum einem dem „pro“ und dem „polis“, was dem griechischem entstammt und so viel wie „vor“ und „Stadt“ bedeutet. Frei übersetzt kann man also sagen, dass es schon vor der Stadt schützt, bzw. auf den menschlichen Körper bezogen, schon vor dem eigentlichen Eindringen von Erregern in den Körper, also als eine Art Schutzwall.

Seit wann ist Propolis bekannt?

Eine genaue Angabe dazu gibt es dazu leider nicht, aber es ist bekannt, dass die Medizin der Bienen schon sehr früh in der Geschichte der Menschheit erwähnt wurde und man somit auf einige tausend Jahre zurückblicken kann. Schon früher wurde es im Bereich der Desinfektion genutzt und ebenso wurde es wohl bei Infektionen, die mit Fieber einhergingen, erfolgreich eingesetzt. Das Bienenharz hat daher schon eine lange Geschichte und genau deshalb ist es auch heute noch sehr beliebt und wird immer wieder auch für Behandlungszwecke eingesetzt.

So gewinnt man Propolis

Bienen sind sehr intelligente Lebewesen und vielfach werden sie stark unterschätzt. Man hält sie oft nur für kleine stechende Insekten, aber dass sie uns sehr viel gutes bringen, ist vielen Menschen schlichtweg gar nicht so bekannt. Oftmals glaubt man auch, dass sich Bienen nur an Blumen zu schaffen machen, aber auch das ist ein Irrglaube, denn Bienen sind sehr schlau und in diesem Fall steuern sie Bäume an, deren Harz sie von den Rinden sammeln. Gerade Fichten, Buchen, Pappeln, Birken, Kiefern, Erlen, Weiden und Kastanien sind hier besonders gefragt.

Beim Absammeln an den Bäumen werden dann ganz einfach die Pollenkörbchen der Bienen an den Hinterbeinen befüllt, dann geht es zurück zum Bienenvolk und hier übernehmen die Helferinnen die Arbeit, in dem sie die Masse entnehmen und weiterverarbeiten. Ein durchschnittlich großes Bienenvolk schafft es daher bis zu rund 500 Gramm Propolis pro Jahr herzustellen, was eine außerordentlich große Menge ist, in Bezug auf die kleinen Bienen.

Die Inhaltsstoffe von Propolis

Der Inhalt besteht natürlich nicht nur aus dem Baumharz selbst, das wäre auch zu schön, um wahr zu sein, sondern hier kommen weitere kleine Zusätze hinzu, was das Propolis dann so besonders macht. Schauen wir uns doch mal an, was sich noch so darin wieder findet:

  • Ca. 50% Baumharz
  • Ca. 30% Bienenwachs
  • Ca. 10% ätherische Öle
  • Ca. 5% weitere Anteile an Pollen und der Rest besteht aus Spurenelementen und Mineralstoffen wie (Kalzium, Magnesium, Eisen, Kalium, Natrium und weiteren) und Enzymen, Flavonoiden und Aminosäuren

Gerade diese Art der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, macht das Propolis so besonders und wirksam. Weitere Infos dazu gibt es auf: http://www.zeitung.de/gesundheit/ernaehrung/superfoods/propolis/

Die Wirksamkeit von Propolis

Grundsätzlich ist eine positive Wirkung bei vielerlei Beschwerden bekannt, was man den enthaltenen Inhaltsstoffen zuschreiben kann. Es kann dabei antibakteriell, schmerzstillend, antifungal, entgiftend, antimikrobiell und antiallergisch wirken. Nicht umsonst wird es deshalb auch als ein natürliches Antibiotikum bezeichnet, weil es derart viele Beschwerden lindern kann. Man sollte daher die Wirkung keinesfalls unterschätzen und sich der gesunden Möglichkeiten der Natur immer wieder auch bedienen.

Anwendungsgebiete von Propolis

Die Anwendungsgebiete von Propolis können sehr vielseitig sein, da man es sowohl äußerlich, wie auch innerlich anwenden kann.

Äußerlich kann es z. B. bei folgenden Beschwerden hilfreich eingesetzt werden: Zur Wundbehandlung, bei Juckreiz oder Bläschen, auch bei Hämorrhoiden ist es zu nutzen oder auch bei Pilzbefall kann es helfen.

Innerlich kommt es bei Entzündungskrankheiten zum Einsatz, auch bei Migräne, im Mund- und Rachenraum, bei Allergien oder im allgemeinen zur Stärkung des Immunsystems. Es ist also vielseitig einsetzbar und kann bei vielerlei Beschwerden erfolgreich unterstützen. Man muss aber auch sagen, dass es immer nur eine zusätzliche Option darstellt, bei ernsthaften Erkrankungen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, der sich dann genauer mit der Problematik der Erkrankung auseinander setzen sollte.

Die verschiedenen Formen von Propolis

Um es anzuwenden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich je nach der Art von Propolis richten. Da gibt es die Salbe, die sich sehr gut auf Wunden reiben lässt, oder in ähnlicher Form auch als Creme zu bekommen ist, wobei diese dann eine gewisse Menge an Wasseranteilen enthält. Dann gibt es Propolis auch als Tinktur, um genau auf  gewissen Punkten am Körper eingesetzt zu werden, oder auch als Kapseln und Spray ist es verfügbar. So kann es zielgerichtet auf die einzelnen Beschwerden angesetzt werden. Als letztes wäre da auch noch das Propolis Pulver, was man sehr gut dem Essen beimengen kann, also eine weitere Art der Einnahme.

Das Fazit von Propolis

Propolis ist ein wunderbares Mittel, um vielerlei Beschwerden zu lindern bzw. diesen entgegen zu wirken. Daher ist es gerade in Bereich der natürlichen Medizin ein weiteres tolles Produkt, was man nicht unterschätzen sollte. Auch wenn man nicht vergessen darf, dass man Erkrankungen immer mit dem Arzt abklären sollte, so kann man Propolis ganz sicher unterstützend einsetzen oder anwenden.

1 Kommentar zu Propolis

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