Matcha Tee

Es gibt immer wieder neue Trendgetränke, aktuell gehört der Matcha Tee mit seiner leuchtend grünen Farbe definitiv dazu. Das aus Japan stammende Getränk ist nicht nur äußerst lecker, sondern macht gleichzeitig auch munter und fördert darüber hinaus noch die Gesundheit. Das Matcha Pulver ist in der Küche besonders vielseitig einsetzbar, denn man kann damit auch Süßspeisen verfeinern, Nudel- oder Salatsaucen kreieren, sowie Cocktails, Limonaden und Smoothies damit mischen.

Es gibt zwar speziell für den Matcha Tee keine systematischen Studien bezüglich der gesundheitsfördernden Effekte, doch da es sich um Grüntee handelt, kann man entsprechende Studien dazu heranziehen. Beim Matcha handelt es sich nicht um einen Tee-Aufguss, man verwendet einen Extrakt aus Grünteeblättern, weshalb die wertvollen Inhaltsstoffe natürlich auch in höherer Konzentration vorliegen.

Die Ursprünge des Matcha liegen in China, wo die Grünteepflanze schon seit vielen Jahrtausenden als Heilkraut gilt. Im 12. Jahrhundert brachte ein Zen-Meister das Matcha Pulver dann nach Japan, wo es dann vor allem von buddhistischen Mönchen zur Steigerung der Konzentration verwendet wurde. Nach der Ernte werden die Teeblätter mit Wasserdampf behandelt, nach dem Trocknen werden die Blätter dann zu Pulver zermahlen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Matcha Tees

Matcha TeeZunächst ist natürlich Koffein bzw. Teein im Matcha enthalten, wobei es im Tee an so genannte Flavonole gebunden ist, so dass die Freisetzung erst im Darm erfolgt. Das hat dann zur Folge, dass die Wirkung auf den Körper nicht so stark ausfällt wie beim Kaffee, dafür hält der anregende Effekt aber auch wesentlich länger an. Somit hat man mit dem Matcha Tee einen guten Muntermacher, der die Konzentration steigert und das Herz-Kreislauf-System anregt. Neben dem Teein ist im Matcha aber auch die Aminosäure Theanin in hoher Konzentration enthalten, diese wirkt anregend, aber gleichzeitig auch entspannend und stimmungsaufhellend. Es gibt die Annahme, dass dem Theanin in Bezug auf die Vorbeugung vor Alzheimer, Parkinson und Schlaganfällen eine große Bedeutung zukommt.

Proteine versorgen den Organismus mit Energie, im Matcha Tee sind außer den normalen Proteinen auch essentielle Aminosäuren vorhanden, die für zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt werden. Neben den bereits erwähnten Flavonolen findet man auch Gerbstoffe, wie zum Beispiel das Tannin, welches eine reinigende und beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt hat.

Zu den weiteren Inhaltsstoffen des Matcha gehören auch einige wichtige Mineralien und Spurenelemente, darunter unter anderem Calcium, Eisen, Kalium sowie die Vitamine C, B1, B2 und Karotin. Ein Bestandteil des Extraktes sind auch die sogenannten Catechine, die einen Anteil von rund 40 Prozent in den Teeblättern ausmachen und zu den Polyphenolen zählen. Die Stoffe dienen der Teepflanze zum eigenen Schutz vor Schädlingen und Krankheiten. Unter den Catechinen ist vor allem das Epigallocatechin-Gallat zu nennen, denn Studien zeigten eine gute Prävention in Bezug auf Krebserkrankungen. Die Catechine sind erstklassige Antioxidantien und schützen somit nicht nur die Zellen, sie können auch den natürlichen Alterungsprozess verlangsamen. Darüber hinaus regulieren sie den Cholesterinspiegel, was Schlaganfällen und Herzinfarkten vorbeugen kann.

Die positiven Effekte des Matcha Tees auf den menschlichen Organismus

Die Konzentration an verschiedenen Antioxidantien im Matcha Pulver ist besonders hoch, was einen guten Schutz vor Krebserkrankungen darstellt. Neben dem Chlorophyll, das auch für die grüne Farbe verantwortlich ist, sind weitere sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, wie zum Beispiel Catechine und Karotinoide. Durch ihre antioxidative Wirkung schützen sie den Organismus vor Schäden durch freie Radikale. Die sekundären Pflanzenstoffe können aber auch entzündliche Prozesse im Körper stoppen, Untersuchungen lassen darauf schließen, dass auch Alzheimer vorgebeugt werden kann.

Die Catechine haben sich jedoch nicht nur in der Krebs-Prophylaxe bewährt, sondern sollen auch beim Abnehmen helfen. Diese sind im Matcha in einer sehr hohen Konzentration enthalten, so dass der Fettabbau auf natürlichem Weg unterstützt werden kann. Während der Tee selbst nur sehr wenig Kalorien hat, wird der Kreislauf nach dem Genuss angekurbelt, so dass der Kalorienverbrauch erhöht ist.

Weitere interessante Infos rund um den Matcha Tee findest Du auch auf: http://www.gruenen-tee-kaufen.de/matcha/

Zusammenfassung der positiven gesundheitlichen Aspekte:

  • Vorbeugung von Krebserkrankungen
  • Anregung des Kreislaufsystems
  • Unterstützung beim Abnehmen
  • Förderung der Konzentration
  • Verlangsamung des Alterungsprozesses
  • Vorbeugung von Alzheimer, Schlaganfällen, Herzinfarkten und Parkinson
  • Hemmung von entzündlichen Prozessen
  • Positive Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt

Die Zubereitung des Matcha Tees

Um einen positiven Nutzen aus dem Genuss des Tees zu ziehen, kommt es vor allem auf die richtige Zubereitung an. Die Japaner machen bei der traditionellen Teezeremonie gerne ein Ritual daraus, aber grundsätzlich ist die Zubereitung ganz einfach, nur bei der Dosierung und der Zeit des Ziehenlassens muss man aufpassen.

Zunächst braucht man heißes Wasser, dieses sollte allerdings nicht kochen, sondern lediglich eine Temperatur von etwa 80 Grad haben. Das gelingt am besten mit einem Wasserkocher, das aufgekochte Wasser lässt man dann ein paar Minuten abkühlen.

Um das Matcha Pulver ordentlich verquirlen zu können, empfiehlt sich ein richtiger Matcha-Besen, alternativ geht auch ein herkömmlicher Schneebesen. Man kann den Tee in einer Teekanne zubereiten, deren Öffnung breit genug für den Besen ist, so richtig traditionell wird es dagegen mit einer speziellen Matcha-Schale. Nachdem das Wasser eingefüllt wurde, wird das Pulver hinzugefügt, man rechnet mit einem halben Teelöffel Pulver auf 100 ml Wasser. Mit dem Besen verquirlt man nun das Pulver, bis ein schöner Schaum entsteht, das dauert rund 30 Sekunden. Der Tee muss jetzt nur noch ganz kurz ziehen, höchstens zwei Minuten, dann kann man ihn frisch genießen.